Ein Welpe aus unserer Nachzucht
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Hato von den Nibelungen

geb. 25.10.2013
gest. 27.01.2014
Zuchtbuchnr. 124826
keine HD-/ED-Auswertung
keine Ausbildungskennzeichen

Vater: Hero von der Tonberger Höhe
Mutter: Dana von den Nibelungen

hatoHato...

Wenn Du bei Nacht in den Himmel schaust,
wird es Dir sein, als leuchten alle Sterne,
weil ich auf einem von ihnen wohne.

Wir danken Euch von Herzen für die große Anteilnahme. Unsere Augen brennen vom vielen Weinen. Wir haben überlegt, ob wir Hatos Geschichte online veröffentlichen sollen oder nicht, doch wir haben uns für Transparenz entschieden und kennen inzwischen so viele liebe Leute, die das Geschehen bei den Nibelungern verfolgen - sei es bei facebook oder über die Website. Es ist eben so, dass es nicht nur "Heididei-Geschichten" im Leben gibt. Hato hatte im Alter von etwa vier Wochen einen Unfall. Ursprünglich ging man davon aus, dass der kleine Rüde sich nur einen Nerv verletzt haben könnte. Erst beim dritten Besuch in der Hofheimer Tierklinik wurden seitliche Röntgenaufnahmen der Wirbelsäule gemacht und es zeigte sich, dass sich ein Lendenwirbel durch das erfolgte Trauma dramatisch nach oben verschoben hatte. Man zeigte sich verwundert, das Hato noch so fit und agil war und wohl auch keine Schmerzen hatte. Man riet uns, ihn einzuschläfern. Wir nahmen ihn wieder mit nach Hause und eine Odysee begann.

Hatos Röntgenbilder wurden bis nach Österreich und Belgien zu Neurochirurgen und anderen Experten geschickt, Physiotherapeuten und Chiropraktiker zu Rate gezogen etc. Ein Auf und Ab der Hoffnungen. Die einhellige Meinung: Es ist zu früh für eine Operation. Zwischenzeitlich hatte sich in dem entstandenen Hohlraum, in dem der verschobene Wirbel ursprünglich saß, neue Knochenmasse gebildet: Ein "zurückplatzieren" des Wirbelkörpers wäre schier unmöglich gewesen, ohne Gefahr zu laufen, das Rückenmark weiter zu verletzen. Der Bewegungsablauf der Hinterläufe war gestört und kein diagonales Gangwerk möglich. Hato hoppelte wie ein Häschen, ab und an kippte er hinten seitlich weg. In Anbetracht seines zu erwartenden Gewichtes eine unglückselige Prognose. Hato war ansonsten topfit, wunderschön, fraß wie ein Scheunendrescher, setzte normal Kot und Urin ab und war ein außergewöhnlich liebenswerter und pflegeleichter Welpe, verspielt und voller Vertrauen. Er sprang wie alle Welpen gerne in die Blumenbeete, ärgerte Mama Dana und seine Halbschwester Gwen und liebte kleine Kämpfchen wie auch sein Rinderohr.

Wir danken unseren Freunden für die seelische Unterstützung und ganz besonders unserem hervorragenden und einfühlsamen Tierarzt Georg Petry, der Hato und nicht zuletzt auch uns begleitet hat. Es war und ist eine bittere Pille, so ein hoffnungsvolles Kerlchen zu verlieren und tut unglaublich weh. Wir mußten den Bub heute gehen lassen...




Hatos Galerie enthält Bilder.