Ein Welpe aus unserer Nachzucht
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Da Capo von den Nibelungen

geb. 16.08.2007
Zuchtbuchnr. 114920
HD frei, ED frei
BH

mehrfach V2

Vater: Rex von der Bleichstraße
Mutter: Aysel von den Nibelungen

da capo Herrchen und Frauchen schreiben...

Wir waren mit Da Capo im Sommer 2010 zwei Wochen mit dem Wohnwagen auf einem Campingplatz in Istrien an der Adriaküste. Es war das erste Mal ein Urlaub dieser Art. In Kroatien sehen die Bestimmungen für Rottweiler u.a. leider auch Leinen- und Maulkorbpflicht vor. Wir begegneten zwar einigen Polizeibeamten, aber nicht einer fragte nach dem mitgenommenen Maulkorb, nur nach der Ahnentafel wurden wir an der Grenze gefragt. Auf unserem Campingplatz war offiziell Leinenpflicht - es nahm aber auch niemand Anstoß, wenn unser Bub frei bei uns lag. Die einzige unerfreuliche Begebenheit ereignete sich mit einer deutschen Urlauberin, die uns mit dem Hinweis, "dass wir jawohl wissen müssten was in Deutschland los sei" darauf hinwies, der Hund habe gefälligst einen Maulkorb zu tragen. Nunja. Dass Da Capo keine Probleme mit langen Autofahrten hat, wussten wir bereits, freuten uns aber noch mehr darüber, dass wir während des ganzen Urlaubs auf dem Campingplatz keine Leine benötigten.

Da Capo ist ein souveräner Rüde geworden. Er hat keinerlei Probleme mit Menschen, auch nicht mit kleinen Kindern oder Hunden jeder Rasse, er kommt mit allem gut zurecht. Unsere Zeltnachbarn hat der Bub bald als "erweiterte Familie" betrachtet und holte sich jeden Morgen wie selbstverständlich sein "Frühstück" in Form eines Wurstleckerlies ab. Und auch der Brötchenlieferant wurde, wie jeder, der unseren Stellplatz betrat, ganz gelassen behandelt. Bei unseren Spaziergängen durch die Dörfer hatte er auch nur ein müdes Lächeln für die Hofhunde übrig, die uns oft bis zum nächsten Grundstück verfolgten.

Wir hatten die Sonne gepachtet und es waren unvergesslich schöne Tage am Meer. Dac lernte Salzwasser kennen ("es schmeckt nicht, aber ich trinke es trotzdem!") und das man von den Wellen "angefallen" wird. Ein kleiner Krebs schlug ihn dann fast doch noch in die Flucht ;). Lothar meinte, Da Capo hätte jetzt im Schwimmen sein "Seepferdchen" gemacht. Wir hatten viel Spaß mit ihm. Die Nächte verbrachte er im Vorzelt, aber jeden Abend kam er in den Camper um "gute Nacht zu sagen", nicht ohne auf das Bett zu schielen, ob da nicht doch ein Plätzchen für ihn ist. Aber keine Chance, selbst wenn wir gewollt hätten, reichte der Platz gerade so für uns. Wir wurden von Leuten angesprochen, wie wir ihn denn so erzogen haben, das er wüsste, wie groß sein Territorium ist und es auch nicht meint verteidigen zu müssen. Ja - das geht nur, wenn man eine solide Bindung mit seinem Tier hat und ihm klar ist, dass er nicht auf uns aufpassen muss, sondern im Gegenteil, dass wir ihn führen und er auf uns vertrauen kann. Schließlich sind wir seit er in unser Haus kam damit beschäftigt, dies zu fördern und zu erhalten. Da Capo hat uns noch nie enttäuscht und ist genau der Hund geworden, den wir uns gewünscht haben. Er genießt es, mit uns zusammen zu sein und geht überall mit uns hin. In jedem Restaurant wurden wir freundlich empfangen und der mitgeführte Maulkorb ist immernoch originalverpackt in meiner Tasche. Ich denke wie haben in diesem Urlaub das Beste an "Öffentlichkeitsarbeit" für diese Rasse gezeigt, was es gibt: Einen gut erzogenen Hund und gelassene Besitzer.


Da Capos Galerie enthält Bilder.