Ein Welpe aus unserer Nachzucht
Folgen Sie uns auch auf
YouTube

Unsere Welpenstube



Unser M-Wurf von den Nibelungen


geboren am 30.08.2021
Mutter: Sophie vom Kirmesplatz
Vater: Neo vom Königsforst

2 Jungs: Mex und Monthy
2 Mädels: Maisie und Mara



Alle unsere Welpen sind bereits vergeben.

Sonntag, 24. Oktober 2021
Und schon wieder beginnt ein neuer Lebensabschnitt. War es vor acht Wochen die Ankunft unseres M-Wurfes, so steht nun der Auszug in die große, weite Welt bevor. In den letzten zwei Wochen haben unsere M-chen jede Menge Besuch begrüßen dürfen und es ging hoch her. Diese Woche stand ganz im Zeichen des kommenden Aufbruchs. Unser Tierarzt kam zum Chippen und zur ersten Impfung vorbei. Die Rasselbande war sehr tapfer und nun ist jeder Einzelne ganz offiziell "identifizierbar". Jeder der M-chen hat nun einen eigenen EU-Heimtierausweis. Vor dem Pieksen stand noch ein allgemeiner Check an, den alle zur völligen Zufriedenheit bestanden haben. Ein fehlerfreier Wurf, die Gebisse alle in Ordnung und bei den Buben sind alle Hoden da, wo sie hingehören. Zur Belohnung für das Prozedere gab es für die Welpen ein Leckerchen und schon waren Chippen und Impfung vergessen. Auch unser Zuchtwart steht schon in den Startlöchern, um die ADRK-Wurfabnahme durchzuführen. Die Reisesäckchen unserer M-chen sind nun schon gepackt, ein Teil der vertrauten Decken wird dabei sein, die noch so gut nach den Geschwistern duftet. So haben alle Welpen noch ein wenig "alte Heimat" unterwegs und im neuen Zuhause. Am Montag werden die Jungs zu ihren neuen Familien umziehen. Und am Mittwoch werden dann auch die Mädels von ihren neuen Zweibeiner abgeholt. Wir freuen uns für jedes M-chen, dass sie tolle Familien gefunden haben und wünschen ihnen alles, alles Gute für die kommenden Jahre.

Montag, 18. Oktober 2021
Zeit, unsere vier kleinen Persönlichkeiten einmal ausführlicher vorzustellen! Die Erstgeborene unseres M-Wurfes ist Maisie. Sie hat ein ausgeglichenes Wesen, ist sehr anhänglich und verspielt. Maisie liebt es, auf den Arm genommen zu werden (noch geht das ja!). Sie hat praktisch immer Kohldampf und ist enstprechend stets die Erste an den Schüsseln, wenn es ans Essen geht. Mara, das zweite Mädel des M-Quartetts, ist unsere kleine Granate. Wo Mara mitmischt, da wächst kein Gras mehr! Sie ist sehr agil und flink. Mit den stärksten Brüdern nimmt sie es auf, die kleine Diva hat einfach ihren eigenen Kopf. Aber wer kann schon Maras Blick widerstehen? Das weiß der kleine Kobold schon ganz genau. Derzeit betätigt sich Mara als Anwärter auf den Weltmeister-Titel im "Schnürsenkel aufbinden". Mex, einer der beiden Rüden unseres M-Wurfes, ist auch eine Klasse für sich. Ähnlich seiner Schwester Mara hat er ein ausgeprägtes Profil. Er weiß genau, was er will und was nicht. Äußerlich schaut er noch aus wie ein kleines Bärchen, doch Kuscheln muss nicht unbedingt sein - und wenn doch, dann nur, wenn es dem Herren beliebt. Viel lieber ist Mex Action, das heißt für ihn wildes Herumflitzen, Balgen mit den Geschwistern und nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten suchen. Sein zukünftiges Frauchen freut sich schon auf die Ausbildung mit Mex. Monthy dagegen hat (bis jetzt) ein ruhiges, sehr angenehmes Temperament. Er ist in seiner Art der kleinen Maisie ähnlicher. Monthy ist sehr menschenbezogen und immer bei den Ersten, wenn es Zweibeiner zu begrüßen gibt. Ein absoluter Knuddel-Schmuse-Bär. Monthy frisst für sein Leben gerne, was sich auch auf der Waage zeigt. Er hat "seine" Spielsachen, unwiderstehlich ist für ihn vr allem der alte Rollerreifen. Monthy hat ein offenes, super liebes Gemüt und ist keinem Spielchen abgeneigt.

Montag, 11. Oktober 2021
Sechs Wochen alt und nicht zu bremsen! Wie es schon Tradition bei den Nibelungern ist, durften unsere M-chen nun endlich auch mit dem Nibelunger-Express, unserem berühmten Welpen-Bollerwagen, losziehen. Gemeinsam mit den Geschwistern ist es viel leichter, das Erlebte zu verarbeiten, sie fühlen sich stark und trotzdem geschützt. Quer durch die Stadt, ab in die Fußgängerzone, vorbei an Dom mit seinen Glocken und den benachbarten Geschäften und dann wieder Richtung Heimat. Menschen allen Alters und aller Größen, Fahrräder, Autos, Skateboards und spielende Kinder, alles kann den Welpen auf ihrer Rundfahrt begegnen. Alles wird bestaunt und beobachtet, die Geräusche von Umwelt, Laubbläser,Fahrzeugen und Kirchenglocken werden zur Normalität. So legen wir den Grundstein für offene, selbstbewusste Hunde. Darauf können die zukünftigen Welpenfamilien aufbauen. Auch die Eisdiele darf natürlich auf dem Weg nicht fehlen. Wenn sich die Zweibeiner bei bestem Wetter ein Eis genehmigen, werden die M-chen bestaunt und bewundert. Manni beantwortet mit Engelsgeduld Fragen über Fragen... bis dann endlich der Hunger alle wieder nach Hause treibt!

Wenn die Kleinen sich dann ausruhen von den vielen Erlebnissen, kommen die Zweibeiner auch endlich mal zum Schreiben... ;) Diese Woche gab es jede Menge Neues für die M-chen. Der erste große Knochen zum Benagen war eine tolle Sache. Fast größer als der kräftigste Welpe der M-chen, war doch der ein oder andere bestrebt, den Knochen direkt vor den anderen, gierigen Geschwistern zu schützen und selbst im Auslauf zu bunkern. Ein eher schwieriges Unterfangen, wenn noch drei andere Welpen am gleichen Knochen hängen! Ein weiteres Highlight war das erste grüne Gras unter den Pfoten. Und wie das duftet, da möchte man doch direkt hinein beißen! Die Grashalme kitzeln so schön am Bäuchlein. Es wurde gerannt, gelaufen, Purzelbäume geschlagen vor lauter Freude am Leben. Mittlerweile haben sich die Vier zu richtigen kleinen Mini-Rottis entwickelt. Sogar "Rotti-typisches" Verhalten wird schon an den Tag gelegt. So schlafen die Kleinen lieber auf dem kühlen Boden statt auf den warmen, schönen Decken - wie die Großen. Gewichtsmäßig liegen auch alle gut in der Zeit. Alle steuern die 6 kg-Marke an. Wenn man bedenkt, dass das Mindestgewicht bei der Wurfabnahme im Alter von acht Wochen bei nur 5 kg liegt, können wir also nicht klagen. Kulinarisch wird die Auswahl immer breiter gefächert, damit die Welpen möglichst viel kennen. Es gibt inzwischen Rinderhack, Welpenfutter gemischt mit Dosenfleisch, Ziegenmilch (immer gerne genommen), Quark mit Eigelb und Honig (leckeeeeer!), rohes Kopffleisch, gewolftes Muskelfleisch, Pansen, Hüttenkäse, Gemüseflocken, Reis, Babygläschen mit pürierten Karotten, ein Löffel Distelöl, diverse Kauartikel und der große Kalbsgelenksknochen - letztendlich kennen die M-chen (fast) ALLES, wenn sie ausziehen. Der Favorit der Welpen ist natürlich eine herzhafte Fleischmahlzeit mit Reis und Hüttenkäse. Übrigens: Mama Sophie hat immer noch Milch. Sie kümmert sich nach wie vor sehr liebevoll um die Welpen des M-Wurfs, zeigt ihnen aber auch ihre Grenzen auf.

So viel zu den Neuigkeiten vom M-Wurf von den Nibelungen. Die Kleinen warten schon gespannt aufs nächste Wochenende. Denn dann sind Welpen-Familien, Bekannte und liebe Freunde zu Besuch. Und das bedeutet viel Action und viele extra Streicheleinheiten für Mara, Maisie, Mex und Monthy. Sie genießen den Trubel sichtlich! Wir wünschen eine schöne Woche!

Montag, 04. Oktober 2021

Schon ist die fünfte Woche um! Unser wöchentliches Shooting mit der roten Kuscheldecke funktioniert nur, solange die M-chen gerade rechtschaffen müde sind. Sind sie gerade zum Spielen aufgelegt, ist der Versuch, einzelne Portraits zu schießen, schon vor Beginn zum Scheitern verurteilt. Die Schlafphasen der Kleinen werden nun zusehends kürzer. Ihr Aktionsradius dagegen erhöht sich von Tag zu Tag. In der Nacht schlafen die M-chen im Wurfraum, der inzwischen mit Sägespänen gepolstert ist. Sägespäne haben wir bei all unseren Würfen genutzt, sobald "die Geschäfte florieren", denn dann ist es eine angenehme und saubere Angelegenheit. Am Morgen geht es schon um Acht in der Frühe raus in den überdachten Welpenauslauf mit Zugang zum Hof. Dort gibt es jeden Tag etwas Neues zu erleben! Große Bälle, unsere Rappelflaschen, ein alter Hetzärmel, Blechdosen und ein kleiner Rollerreifen laden zum Spielen und Erkunden ein. Der Kreativität, die Welpen zu bespaßen, sind dabei keine Grenzen gesetzt. Im Hintergrund dudelt stets das Radio, damit es nie zu leise wird und Musik wie Nachrichtensendungen und Wettervorhersagen zum Alltag werden. Und natürlich halten sich die Kleinen damit auch über aktuelles Geschehen in aller Welt auf dem Laufenden! Das Wetter ist momentan ideal für die Welpenaufzucht. Es ist trocken, nicht zu warm, aber auch nicht eisekalt. So können die Welpen ihren Freiraum genießen und man muss sie weder ständig aus der Sonne schieben noch dauernd vom kalten Boden ins Warme zurück holen. Sind Zweibeiner in der Nähe, wird momentan in der Gruppe zum Angriff geblasen - ein Hosenbein, Schuhe und Schnürsenkel oder Socken - einschließlich Inhalt - werden beherzt mit spitzen Milchzähnchen malträtiert. Die Überlebenschancen der "Opfer" stehen tröstlicherweise sehr gut. Unsere Welpen widmen sich dann doch irgendwann anderen, genauso spannenden Sachen. Momentan steht Botanik ganz oben auf der Liste der begehrtesten neuen Freizeitbeschäftigungen. Auch wenn es sich vorerst nur um knisterndes Herbstlaub handelt... die umherwirbelnden Blättchen kann man jagen und im Maul zerkrümeln. Nur doof, dass die Zweibeiner das gar nicht so gerne sehen und den M-chen ihre Rolle als Vorkoster und Eckenputzer einfach nicht zugestehen wollen. Ob es bei Rottis wohl auch Helikopter-Zweibeiner-Eltern gibt? ;) Wir senden viele liebe Grüße aus dem bunten Treiben!

Montag, 27. September 2021

Vier Wochen sind vergangen. Es ist schon Halbzeit! Kaum vorzustellen, dass uns in vier Wochen schon die ersten Welpen verlassen. Gerade noch sind sie doch wackelig über die Vetbeds gestrauchelt, geht die Entwicklung jetzt längst mit Riesenschritten voran. Man sieht zur Zeit fast die Gehirnwindungen glühen, wenn so ein kleiner Rotti hoch konzentriert seinen Bewegungsablauf koordiniert und danach kurz verharrt, offenbar über den eigenen Wagemut staunend. Die Welpen sind einfach zu drollig! Gut, dass sie noch so viel Schlaf benötigen, sonst könnte man sich den ganzen Tag nicht mehr losreißen von den Kleinen. Sie hüpfen und springen schon recht schnell und sicher umher. Die neuen Spielsachen werden alle genauestens untersucht und bespielt. Untereinander üben sie sich in Sozialkontakten, im Umgang miteinander, Mimik und Geräusche werden geprobt. So langsam werden die verschiedenen Charaktere der M-chen deutlicher. Jeder unseres kleinen Quartetts entwickelt so langsam seine eigene Persönlichkeit, jeder verarbeitet das Geschehen und das Erlebte anders. So ist es durchaus üblich, dass der oder die ehemals Schüchternste ab einem gewissen Zeitpunkt zum Draufgänger mutiert und umgekehrt, der ehemals Vorlauteste sich plötzlich in ruhiger Zurückhaltung übt. Unsere M-chen merken gerade, dass es noch etwas anderes gibt als Schlafen, Essen und Verdauuen. Das Zauberwort heißt Spielen! Auch wenn natürlich auch gerauft wird dabei. Die Zähnchen sind durchgebrochen und entsprechend muss nun viel angeknabbert und ausprobiert werden. Und die Geschwister sind nicht immer begeistert davon, als Kauvorlage zu dienen. Die Mahlzeiten bestehen nun nicht mehr nur aus Sophies Milchbar, denn wir haben angefangen, langsam feste Mahlzeiten zuzufüttern. Wie immer gab es als erstes einen fingerkuppengroße Menge Rindertartar. Seit drei Tagen bieten wir zusätzlich zwei Mal am Tag einen Welpenbrei an. Der sieht zwar nicht besonders appetitlich aus, aber wie im wahren Leben ist das Essen, was das Auge weniger anspricht, ja meist das gesündere. Zwei der M-chen sind stets zuerst am Essen und schaufeln sich alles hinein, was sie kriegen können. Die anderen beiden tafeln noch etwas zurückhaltender und dinieren etwas vornehmer häppchenweise. ;)

Lange ersehnt und dieses Wochenende endlich wahr geworden: Die Pforten zur Welpenstube wurden geöffnez. Erstmals kamen die zukünftigen Welpenfamilien zu Besuch, um ihre baldigen vierbeinigen Familienmitglieder "live und in Farbe" in Augenschein zu nehmen. Es wurde geschaut, geschmust, beobachtet, geknuddelt und viel erzählt. Wir denken, die Fotos sprechen Bände! Mama Sophie war ebenfalls ganz aus dem Häuschen. So viel netter Besuch und quasi unendlich viele Streicheleinheiten, das ist genau ihr Ding. Lässt man sich auf Sophie ein, bekommt man sie im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr von der Backe. Heute ging es entsprechend etwas ruhiger zu, schließlich musste viel Schlaf nachgeholt werden. Und am nächsten Wochenende wird es ja ähnlich turbulent zugehen, da kann man schonmal vorschlafen. Viele Grüße aus der Wurfkiste!

Sonntag, 19. September 2021

Unsere Welpen sind nun drei Wochen alt! Wir starten bereits in die vierte Woche. Mittlerweile klappt es mit dem Laufen "auf allen Vieren" schon recht gut, jeder in seinem eigenen Tempo. Manche M-chen können sogar schon recht ordentlich sitzen. Die Kleinen beobachten aufmerksam ihre Umwelt und drehen das Köpfchen mit, um jede Bewegung von Mama Sophie und ihren Zweibeinern verfolgen zu können. Alle hündischen Lautäußerungen werden derzeit eifrig einstudiert. Am besten klappt das im Verbund mit den Geschwistern: Vom tiefen Grollen über leises Fiepen bis hin zu richtigem Bellen, das gesamte Repertoire muss erlernt werden. So manches M-chen haut es im wahrsten Sinne des Wortes noch um, wenn er oder sie wichtig seine Lautäußerungen verkünden will. Der Kontakt untereinander nimmt täglich zu. Am frühen Nachmittag wird jeden Tag gewogen. Da gilt es, die Zeit zu nutzen, wenn die Welpen schlummern. Sind sie zu munter, wird das Wiegen eine sehr zappelige Angelegenheit. Die Kamera liegt dabei stets griffbereit, so dass zwischendurch der ein oder andere Schnappschuss entsteht. Sophie liegt nach wie vor viel bei ihren Welpen. Sie ist ruhig und geduldig, fast schon eine "Helikopter-Mama" mit Putz-Zwang ;) . Die M-chen ertragen ihre Massage und die Schlabber-Aktionen sehr gutmütig. Ein gutes Zeichen: Denn ruhige Welpen bedeutet, dass sie gut versorgt und satt sind und es warm genug haben. Die Milchrationen werden nun immer größer. Sophie hat zum Glück reichlich davon - leider macht aber Milch in großen Mengen manchmal Verdauungsprobleme. Unser süßer Mex hat das diese Woche zu spüren bekommen und den "Mund etwas zu voll genommen". Ende der kommenden Woche werden wir wahrscheinlich peu à peu mit deftigerer Kost beginnen. Aufregend wird es dann sowieso werden, denn die ersten Besuche der zukünftigen Welpenfamilien stehen an. Noch ein paar Tage und sie dürfen ihre Welpen in Augenschein nehmen - wir freuen uns darauf!

Samstag, 11. September 2021

Fast zwei Wochen alt sind die Welpen schon! Heute ist Tag 13 ihres Lebens und Wochenende, also Zeit, alle über den neuesten Stand der Dinge zu informieren. Gestern ging dem dicken, jungen Monthy förmlich ein Lichtlein auf. Er blinzelte als Erster der M-chen mit offenen Äuglein in die Welt. Seine Geschwister finden heute im Laufe des Tages ebenfalls mit dem Zwinkern an. Spätestens morgen dürften wir in "unmittelbaren Augenkontakt" mit den M-chen stehen. Unserem Quartett geht es bestens, sie sind wohlgenährt rund, wie es sich für Welpen diesen Alters gehört. Allmählich können wir erste Unterschiede im Temperament ausmachen. Maisie, unsere Erstgeborene des M-Wurfs, ist temperamentvoll und kräftig. Maisie ist immer die Erste an Sophies Milchbar und liegt entsprechend auch gewichtsmäßig ganz vorne. Sie zeigt den anderen eben, wo es lang geht. Ihre Schwester Mara hat ein anderes Naturell. Sie ist etwas ruhiger, aber auch überaus keck, was die ersten Spielversuche an den Geschwistern zeigen. Mex mit dem orangefarbenen Halsbändchen konnte als Erster des M-Wurfs auf allen vier Pfötchen stehen. Gegen Abend schaute er uns aus klaren blauen Welpenäuglein an, ganz nach dem Motto "Hallo, ich bin hier und wer seid ihr?". Monthy, der andere junge Mann des Nibelunger-Quartetts, ist temperamentvoll und agil. Wie seine Geschwister ist er sehr darauf bedacht, von Tag zu Tag mehr Eindrücke der Welpenstube einzufangen. Die Verdauung klappt bei allen einwandfrei, bisher keinerlei Beschwerden, kein Bauchweh, kein gelber Welpenmilch-Durchfall, was immer mal üblich ist bei so ganz kleinen Kerlchen. Nicht so bei den M-chen - alles blitzesauber! Wesentlichen Anteil daran hat Mama Sophie. Sie nimmt ihre mütterlichen Aufgaben sehr ernst. In regelmäßigen Abständen schleckt und putzt sie ihre Bande, bis alle blitzsauber sind und sich im schwarzen Fell fast spiegeln können. Die erste "Maniküre" der spitzen Krallen wurde bereits durchgeführt, sonst gibt es Verletzungen an Mamas Milchbar. So langsam spielt sich alles ein. Zwar ist die Sehkraft noch eingeschränkt, doch die Koordination innerhalb der Wurfkiste klappt von Tag zu Tag besser. Untereinander beginnen die Kleinen nun vermehrt zu kommunizieren.

Tante Gwen, unsere neunjährige Rottidame und Mama unseres J- und K-Wurfes 2016 und 2017, ist auch sehr interessiert am M-Wurf. Als passive Zuschauerin ohne Mama-Pflichten leidet sie allerdings sehr, sie würde sooo gerne zu den Welpen. Leise fiepst sie vor sich hin und hat, was bis dato keine Diät geschafft hat, einige Kilos abgenommen. Was "Herzschmerz" doch bewirken kann. Noch liegt sie vor der Welpenstube und lauscht aufmerksam der Laute, die aus dem "Kinderzimmer" nach draußen gelangen. Aber noch ist das Bemuttern allein Mama Sophies Aufgabe, die sie noch nicht teilen möchte. Ein wenig muss Tante Gwen sich also noch gedulden. Bald werden die Welpen den Außenbereich erkunden. Und wenn dann das Wetter - und Mama Sophies gute Laune - mitspielen, darf die Tante sich sicher auch mal wieder in der Welpenpflege üben.

Sonntag, 05.09.2021


Schon ist die erste Lebenswoche herum und sie verging wie im Fluge. Unser Zuchtwart war bereits da, um den Wurf "abzunehmen". Dabei werden Hundemama und Welpen angeschaut, auf zuchtausschließende Fehler kontrolliert und die Zuchtstätte besichtigt. Wie immer gab es dabei nichts zu beanstanden und der Zuchtwart war sehr zufrieden mit den kleinen Nibelungern. Der M-Wurf zeigt sich bisher als sehr schöner, homogener Wurf. Die Kleinen gedeihen hervorragend und langen ordentlich an der Milchbar zu. Sie sind sehr agil und munter! Mama Sophie hütet und pflegt sie ganz prima. Seit der Geburt nehmen die Welpen täglich zwischen 50 und 100 Gramm zu. Täglich werden sie gewogen, um schnell festzustellen, ob alle mal an die "besten Zitzen" ganz hinten kommen oder einer mehr als die anderen weggedrängelt wird. Nun wachsen die Welpen erst einmal, schlafen sehr viel, trinken und nehmen zu. Das ist schon ihr ganzer Tagesinhalt. Noch sind die Äuglein geschlossen und der Gehörsinn noch nicht besonders ausgeprägt. Wir Zweibeiner sind in dieser Zeit vor allem Putzkolonne und Nachtwache. Einige Fotos aus der ersten Lebenswoche des M-Wurfs möchten wir hier gerne teilen.

Dienstag, 31.08.2021

Gestern wurden unser M-Wurf von den Nibelungen geboren! Es ging früh am Morgen - oder vielmehr in der Nacht - los. Gegen 03.30 Uhr erblickte eine kleine Hündin, Maisie, als Erstgeborene auf natürlichem Wege das Licht der Welt. Eine Stunde später folgte ihr ein kleiner Rüde, Mex, der auch sofort an Mamas Milchbar andockte. Um 04:50 Uhr folgte ein Schwesterchen, Mara. Sie kam schon "halb ausgepackt" aus der Fruchthülle auf die Welt und war sofort sehr agil. Und natürlich genauso "trinkfest" wie ihre beiden Geschwister. Dann folgte eine lange Pause. Sophie arbeitete sich kräftig durch unzählige Wehen und wir schwitzten mit ihr. Da perlen schon mal die Schweißtropfen über die Nase... Dank ihrer Stärke und Kondition schaffte Sophie es, gegen 07.30 Uhr einen kleinen, wunderschönen Rüden auszutreiben. Leider gab der kleine Bub kein Lebenszeichen mehr von sich. Er kam mit den Füßen voran und leider schon ohne Fruchthülle. Doch zum Trauern blieb nicht viel Zeit. Eine erneute Geburtspause wurde uns dann einfach zu lang. Vorsichtshalber packten wir Sophie ins Auto und fuhren zur Tierklinik. Die beste Entscheidung, die wir treffen konnten! Denn dank des schnellen Eingreifens konnte noch ein weiterer kleiner Rüde, Monthy, die Welt erblicken. Er lag hinter seinem toten Schwesterchen, da ihm den Weg nach draußen versperrte. Licht und Schatten liegen bei einer Geburt nah beieinander. Das Wichtigste ist, dass es Sophie und ihren zwei Buben und zwei Mädels gut geht.

Sophie zeigt sich zu Hause als sehr liebe und rührend fürsorgliche Mama. Sie wäscht ihre Welpen von morgens bis abends... nur ab und zu unterbrochen vom Protest ihres Nachwuchses. Die Kleinen können schon jetzt eine ordentliche Lautstärke entwickeln, wenn ihnen etwas nicht passt. Die M-chen sind sehr agil und trinken ausgiebig an der Milchbar. Ihr Leben besteht jetzt erst einmal aus Schlafen, Trinken und ein wenig Herumkrabbeln in der Wurfkiste. Erste Fotos folgen bald. Die "Welpen-Cam" in der Küche liefert uns beruhigende Bilder, wenn wir gerade bei einem Kaffee verschnaufen und Sophie mit dem Nachwuchs einmal kurz alleine lassen. Wir konzentrieren uns nun erstmal auf die vier neuen Nibelunger und hoffen auf eine ruhige erste "Kennenlernzeit".

Nach 48 Stunden auf den Beinen sind wir nun rechtschaffen platt und ruhen wie Mama Sophie erstmal aus. Trotzdem war uns ein Geburtsbericht wichtig, denn meist sieht man nur süße Welpenfotos, bekommt aber nichts vom anstrengenden "Drumherum" mit. Die Aufregung, die Sorgen und das Bangen rund um die Geburt kann wohl keiner verstehen, der es nicht schon einmal mitgemacht hat. Und dabei ist es letztlich fester Bestandteil der Zucht. Wir danken all jenen, die sich so nett um einen Welpen von uns bemüht haben. Leider mussten wir unglaublich lieben und guten Welpeninteressenten absagen. Unser Quartett ist schon vergeben. Wir wünschen auch denen, die keinen Nibelunger aus dem M-Wurf bekommen können, dass sie "ihren" Rotti noch finden. Es gibt so viele tolle Züchter mit Herz und Verstand, sicher findet sich der Richtige für jeden. Mit vielen Grüßen aus der Wurfkiste!

Freitag, 13.08.2021

So langsam neigt sich die siebte Trächtigkeitswoche ihrem Ende zu. Zeit, das Welpentagebuch unseres M-Wurfes zu öffnen! Seit Kurzem steht die Wurfkiste an ihrem Platz und wartet auf ihren baldigen Einsatz. Die nagelneue "Welpen-Residenz", die Erweiterung und Renovierung unseres ehemaligen kleinen Welpenstübchens, wird gut angenommen. Vermutlich vor allem deshalb, weil es darin so schön kühl ist. Die Waschmaschine läuft bereits auf Hochtouren, um die gesamte "Geburts- und Welpenwäsche" noch einmal frisch zu machen. Man weiß ja nie, wann genau es los geht. Und besser ist es, vorbereitet zu sein und alles an seinem Platz und frisch gewaschen zu haben. Mama Sophie geht es in ihrer Trächtigkeit bisher gut. Natürlich wird es langsam recht beschwerlich. Der Bauch ist schon oft im Wege - bevorugt dann, wenn man mal elegant die Kurve nehmen will. ;) Wir füttern Sophie in vielen kleinen Portionen, verteilt über den Tag. Wenn die heiße Nachmittagssonne verschwunden ist, wandern wir noch einmal gemütlich ans nahe Rheinufer. Dort wird man zwar ein wenig von Mücken geplagt, aber Bewegung muss auch in der Trächtigkeit sein. So verbringen wir zur Zeit die letzten Wochen, bis der M-Wurf dann hoffentlich landet. Wir sind schon sehr gespannt und freuen uns über alle gedrückten Däumchen für eine unkomplizierte Geburt.